Behandlungsmethoden

E-Eye

Die Ursache des Trockenen Auges behandeln – nicht die Symptome!
Das Trockenen Auge – Sicca Syndrom ist eine der häufigsten Augenerkrankungen
Es gibt zwei hauptsächliche Ursachen für ein trockenes Auge.

Zu geringe Produktion von Tränenflüssigkeit:
Hierbei ist die Produktion der wässrigen Anteile des Tränenfilms gestört.
In diesem Fall spricht man von einem hypovolämischen trockenen Auge.

Erhöhte Verdunstung der Tränenflüssigkeit:
Bei einem Lipiddefizit hingegen ist die ausreichende Lipidproduktion für den Tränenfilm nicht mehr gegeben.
Dies ist häufig bei Erkrankungen der Meibom Drüsen am Lidrand der Fall und sorgt für eine stärkere Verdunstung und schnelleres Ablaufen der wässrigen Anteile.
Diese zweite Form wird hyperevaporatives trockenes Auge genannt und kommt sehr häufig vor.

Es gibt allerdigs auch eine Variante, bei der beide Defizite vorliegen


Behandlung trockener Augen

  • Palliative Lösungen

Hygienemaßnahmen
Hygienemaßnahmen sind äußerst wichtig beim Syndrom des trocknen Auges. Diese bestehen aus warmen Kompressen auf den Augenlidern und sanften Augenlidmassagen, regelmäßiger Reinigung um Verkrustungen zu entfernen.

Künstliche Tränen (oder Tränenersatz)
Wenn der Tränenfilm sich verändert hat, können künstliche Tränen diesen ersetzen. Ein Nachteil ist, dass der Tränenersatz häufig (bis mehrmals täglich) angewendet werden muss.

Augentropfen mit aktiven Molekülen
Hier handelt es sich um Augentropfen, welche Antibiotika, entzündungshemmende Mittel, immunsuppressive Mittel etc., beinhalten. Das vorrangige Ziel ist die infektiösen und entzündlichen Komponenten zu bekämpfen, und dadurch den Teufelskreis des Entzündungsprozesses zu durchbrechen.

Tränenwegsverschluss (Plugs)
Ein kleiner Stecker wird in den Tränenkanal gesteckt um diesen zu blockieren. Tränen bleiben dadurch längere auf der Oberfläche der Hornhaut erhalten.

  • Heilende Lösung - E-Eye - IRPL®-Behandlung bei trockenen Augen
    Mit der E- Eye Behandlung wird die Sekretproduktion  der Meibomschen Drüsen wieder angeregt indem die zuständigen Nervenfasern durch regulierte Lichtimpulse (IRPL® - „Intense Regulated Pulsed Light“) stimuliert werden.
    Die IRPL-Technologie ist die speziell zur Behandlung der Meibomdrüsen zertifizierte Therapie und ist dabei 100% sicher und schmerzfrei.

     

Wie funktioniert die E-Eye-Behandlung?

Mit einem spezielles Licht (Wellenlänge 500-1200 nm, Infrarotlicht) werden nur die Meibomdrüsen stimuliert.
Es wird der Bereich unter dem Unterlid und im Schläfenbereich mit IRPL® (Intense Regulated Pulsed Light) behandelt.
Das Infrarotlicht - in einer speziellen Pulsfolge - wirkt damit indirekt auf den Parasympathikus, der anatomisch betrachtet durch Verzweigungen mit den Meibomdrüsen verbunden ist.
Die freigesetzten Neurotransmitter interagieren mit den Meibomdrüsen und stimulieren sie zur Kontraktion und Sekretbildung.

Nur wenige Stunden nach dem Eingriff beginnen die Meibomdrüsen wieder ihre normale Funktion zu übernehmen und Patienten verspüren eine sofortige Verbesserung ihrer Symptome des trockenen Auges.
Die Behandlung ist akkumulativ und muss daher 3-4 Mal im Laufe von 1-2 Monaten wiederholt werden, um die Verbesserung aufrechtzuerhalten. Die positiven Effekte halten in der Regel 1 Woche nach der ersten Sitzung, 2-3 Wochen nach der zweiten Sitzung und 6 Monate bis 3 Jahre nach der dritten oder vierten Sitzung an.

Diese Animation zeigt den Mechanismus einer E-Eye Behandlung:

Praxiszeiten

Montag
8:00 - 13:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

Dienstag
8:00 - 13:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch
OP-TAG

Donnerstag
8:00 - 13:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

Freitag
8:00 - 13:00 Uhr


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